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Öffnungszeiten
Sonntags 14.00 - 17.00 Uhr (Feb. – Nov.)
Weitere Termine und Führungen nach Vereinbarung.
Eintrittspreise
Erwachsene: 2 € (ermäßigt 1,50 €),
Kinder: 1 €, Familien: 5 €
Die Dauerausstellung im BIZ Viehstrich im Rathaus von Steinfeld
gliedert sich in die drei Bereiche:
- Riedel
- Viehstrich
- Bienwald
Landschaftsbereich Riedel
Hier, wie auch im Bereich der Schwemmfächer-Landschaft, führt der
Weg zum Verständnis der Landschaftsentstehung über die
erdgeschichtliche Entwicklung, besonders über die prägenden
Eiszeiten. Ihnen verdanken wir die Löss-Sedimente in der Rheinebene,
die eine bis heute andauende intensive landwirtschaftliche Nutzung
erst möglich gemacht haben.
Arten wie der Feldhamster fanden früher ausreichend Lebensräume in
dieser Landschaft, sind jedoch heute an den Rand ihrer Existenz
gedrängt. Ein weiterer Kulturfolger ist z.B. die Wechselkröte, die
auch in den Dörfern lebt. Neu hinzugekommen sind das Weinhähnchen
und in jüngster Zeit der Bienenfresser. Letzter besiedelt
Löss-Steilwände, ebenso wie zahlreiche hoch spezialisierte
Wildbienen…

Feldhamster, vom Aussterben bedroht! |

Bienenfresser, Neubürger in der Pfalz |
Landschaftsbereiche Viehstrich
Das Wiesengebiet, das wir heute im Viehstrich vorfinden, ist ein
ganz anderes als noch vor hundert Jahren. Umfangreiche
Entwässerungsmaßnahmen führten dazu, dass wir heute häufig Wiesen
mittlerer Standorte vorfinden, wo früher sumpfige Flächen
vorherrschten.
Die verschiedenen Wiesentypen der Bienwald-Region lassen sich anhand
bestimmter Pflanzen unterscheiden. Die Artenvielfalt auf den Wiesen
ist teilweise sehr groß.
Viele verschiedene Heuschrecken können hier beobachtet und anhand
ihrer unterschiedlichen Laute identifiziert werden. Die
Artenvielfalt wird weiterhin gesteigert durch unterschiedliche
Gewässer (Gräben, Bäche, Stillgewässer). Europaweit seltene und
geschützte Vögel und Libellen leben im Viehstrich…

Gräser und Kräuter der Wiesen |

Was lebt im Tümpel und am Bach? |
Landschaftsbereich Bienwald
Wald ist nicht gleich Wald. Der Bienwald hat viele Gesichter.
Baumriesen und Sumpfwälder vermitteln den Eindruck von
Unberührtheit. Die Wildkatze (Exponat in der Ausstellung!) ist
ebenso eine Besonderheit des Bienwaldes wie die vielen verschiedenen
Schmetterlinge, die im Sommer entlang der Waldwege beobachtet werden
können.
Im deutsch-französischen Grenzgebiet gelegen, erlebte der Bienwald
eine wechselvolle Geschichte und war oft schon Kriegsgebiet.
Redouten und Westwallbunker zeugen davon.
Der Wald ist schon immer sehr vielseitig genutzt worden. Früher
nutzten ihn nahezu alle Menschen in der Region, wenn nicht zur
Holzgewinnung, dann während der Heidelbeerzeit
oder auf der Suche nach Speisepilzen. Heute nutzen viele Menschen
den Wald als Erholungsgebiet. Jeglicher Nutzungsverzicht, wie in
Teilen des Bienwaldes beabsichtigt, ist ein vergleichsweise neuer
Ansatz im Naturschutz hierzulande...

Düfte des Waldes |

Welches Tier lebt wo im Wald? |
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