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Bienwald

Der Bienwald liegt in der südpfälzischen Rheinebene im Südosten von Rheinland-Pfalz. Er gehört größtenteils zum Landkreis Germersheim, nur sein westlichster Zipfel gehört zur benachbarten Südlichen Weinstraße. Seine Größe beträgt rund 135 km². Damit ist er mit Abstand das größte Waldgebiet in der pfälzischen Rheinebene.

Der Name Bienwald hat nichts mit Bienen zu tun. Der erste Teil des Namens stammt vermutlich von dem keltischen Wort „behe“ oder „beje“, das einfach Wald bedeutet. Folglich hieße der Bienwald übersetzt „Waldwald“

Der Bienwald erstreckt sich in Form eines unregelmäßigen Dreiecks in die Rheinebene hinein. Die Nordwestseite entlang des Viehstrichs weist eine Länge von zirka 20 km auf; von Schweighofen im Westen bis Rheinzabern im Nordosten. Nach Ostsüdost verläuft das Hochufer des Rheins entlang einer 17 km langen Linie über Jockgrim und Hagenbach nach Berg. Die Südwestgrenze von rund 16 km ist identisch mit der Staatsgrenze zu Frankreich. Hier fließt die Lauter, die im Oberlauf als Wieslauter bezeichnet wird.

 



 

Morphologisch ist auch der ca. 10 km² große Forêt de Wissembourg, der rechts der Lauter und damit jenseits der französischen Grenze im Elsass liegt, als Teil des Bienwaldes anzusehen; er wird jedoch üblicherweise nicht dazugerechnet.
Das Pendant zum Bienwald ist der südlich gelegene Forêt de Haguenau, der den Bienwald in seiner Größe sogar noch etwas übertrifft.